Hilke und der Fluch der Weser-Wut

 

Eine echte Abenteuergeschichte mit viel Spannung und ganz viel Herz

 

Das Geschehen rund um Hilke und seine Bre-Men ist endlich wieder eine Geschichte, die es schafft einen (in dem Falle mich) in ihren Bann zu ziehen, wie es sonst nur den großen Klassikern Moby Dick, Der Graf von Monte Christo oder Die Schatzinsel in meiner Jugend gelungen ist. 

 

Die bildreiche, mitreißende Sprache und der wundervolle Humor haben meinen Mann das eine oder andere Mal aus dem Schlaf hochschrecken lassen, wenn ich einfach nicht anders konnte als herzhaft über den einen oder anderen Vergleich zu lachen.

 

 

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mein 11- jähriger Sohn das Buch geschenkt bekommen hat und dass ich es eigentlich ihm zum Gefallen lesen wollte, weil er so begeistert war. Mit so viel echtem Spaß hätte ich wirklich nicht gerechnet.  (Leser-Rezension)

 

 

Rezension von Buchgezeiten

 

Marco hat mit diesem Buch, das auf den ersten Blick wie ein Kinderbuch anmutet, wirklich ein kleines Kunstwerk geschaffen. Denn nicht nur für Kinder ist „Hilke und der Fluch der Weser-Wut“ gedacht. Auch Erwachsene lernen eine Menge über Bremen und dessen Geschichte kennen. Marco bringt Schauplätze, Bremer Originale wie den Soldaten Roland oder den Zimmerer Barthold ins Spiel, haucht der ganzen Geschichte reichlich Witz ein und überzeugt doch erstklassigen Schreibstil. Ich weiß nicht, wie oft ich Tränen gelacht habe. So taucht ein jeder Leser in die berüchtigten Geschichten von Störtebeker ein und kann sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise begeben. Oder ist der Anfang vom Ende oder das Ende vom Anfang vielleicht doch nur Seemannsgarn?

 

 

 

Dorian - ein scheitern in postkarten

 

Dzebro entpuppt sich als großes literarisches Talent, irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave.

Die Texte üben einen nahezu hypnotischen Sog aus.

(CULTurMAG)

 

Eines der ungewöhnlichsten Bücher dieses Winters.

(tubuk)

 

Man kann einfach nicht aufhören darin zu lesen.

(Seelenhafen)

 

Ein geheimnisvolles, literarisches Pulverfaß.

(Wochenkurier Heidelberg)

 

Schmutzig! Gewaltig! Verrückt! Sensibel! Krass!

(lovelybooks)

 

Ein düsteres Vergnügen.

(Glanz und Elend)

 

Was ich in diesem Buch erleben durfte,

war ein Bogen von Hesse über Bukowski bis hin zu Heinrich Böll.

(lovelybooks)

 

Unbedingt lesen.

(tubuk)

 

Skurille und bittersüße Geschichten aus dem Moloch der Metropole.

(frizz-das magazin)

 

Eklig! Dieses Buch solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

(radioaktiv 105,4)

 

Unmittelbar und dennoch poetisch. Dorian bleibt ein großes Rätsel.

(lesefreunde24)

 

Ein verwirrendes Stück neuer deutscher Literatur.

(lovelybooks)

 

Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman,

eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind,

voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder.

(glanz und elend)

 

Das Cover blickt aus einem Fenster in New York

und schon nach den ersten Seiten des Buches wird klar,

dass diese Stadt mörderisch, brutal, blutig, verkommen,

verzweifelt, schmutzig, verstört und dunkel ist,

aber gleichzeitig hat sie auch ihre ganz eigenen

und schönen Momente.

 

Dorians Beschreibungen entführen in die dunklen Kammern

unserer Seele und zeigen die Abgründe der Stadt.

(Seelenhafen)

 

 

 

Leser-Feedback auf das

"Schwarze Weihnachten mit Dorian"

Special bei tubuk

 

Das war so ganz anders als ich erwartet habe und es war genial.

 

Mal möchte man laut loslachen, mal erstickt der Lacher im tiefschwarzen Humor.

 

Hart ist gut! Es muss auch mal Bücher geben, die der Kinski-Peitsche ähneln.

 

Diesen brutalen Hedonisten muss man lesen.

 

Eine geniale Idee, in treffender Form umgesetzt und packend geschrieben.

 

Beunruhigender Stoff! Ist das echt?

 

Wow! Was ein abgründiges Feuerwerk.

 

Je gruseliger desto besser! I like it!

 

Endlich mal ein Buch, das gegen den Strich geht.

 

Poetisch!

 

Glanz und Elend - Magazin für Literatur und Zeitkritik

Nach dem Briefroman und dem E-Mail-Roman jetzt also der Postkartenroman. Marco Dzebro legt mit »Dorian. Ein Scheitern in Postkarten« seinen ersten Roman vor.

Von Stefan Möller

Dorian berichtet in Postkarten über den Zeitraum von einem Jahr aus New York. Jede Karte beginnt mit den Worten 
Meine Stadt ist …, gefolgt von Vergleichen, die tief aus der Kiste geholt sind, auf deren Schild
Lebensfreude durchgestrichen ist. Da kommt schnell der Verdacht auf, dass es sich der Autor da recht einfach gemacht hat. Und tatsächlich wird der Leser diesen Verdacht zu Beginn der Lektüre nicht los.

Meine Stadt ist ein Gedicht namens Hass, lautet der erste Satz. In dieser Tonalität geht es weiter. Wenn es Untertitel und Klappentext nicht bereits verraten würden, man käme ziemlich schnell darauf, dass die Postkarten vom Scheitern und von Verlorensein berichten.

"Meine Stadt ist deine Adoptivtochter, die beim Duschen jedes Mal vergisst, die Tür zu schließen, bevor sie sich wie eine billige Schlampe schminkt, um mit ihren Freundinnen in der Disco an abgestandenem Bier und abgestandenen Typen zu lutschen."

 

Kein Lichtblick, nur Verkommenheit, ausgebreitet auf rund 170 Seiten, in kurzen Absätzen, Meine Stadt ist … Das nervt, so meint der Leser und will das Buch weglegen. Eine Seite noch. Und etliche Seiten später stellt er fest, dass er das Buch immer noch in der Hand hält. Denn von Seite zu Seite verfällt er dem Sprachrhythmus, der stärker und stärker zum Tragen kommt, der eine Sogwirkung entfaltet. Und das ist konsequent, ist es doch der Sog der anonymen Stadt, der Dorian verschlingt, am Ende ist er verschwunden.


New York wird zur austauschbaren Oberfläche, die Karten könnten ebenso aus London, Paris, Berlin oder Tokio stammen. Die Großstadt als Gebilde, in der der Einzelne verschwindet, untergeht.

 

Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman, vielleicht ist es auch gar kein Roman. Es ist eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind, voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder.

"Meine Stadt ist die von allen begeistert aufgenommen Fleischbrockensuppe des Cateringauftrags, zu dessen Gelingen das Hochzeitspaar, welches seit mehreren Stunden nicht mehr gesehen wurde, einen großen Teil beigetragen hat."

 

 

Und aus dem anfänglichen Verdacht ist ein düsteres Vergnügen geworden.